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Frau behandelt die Nägel mit einer Creme

Schuppenflechte kann auch die Nägel befallen

Rote, schuppende, entzündete Haut - das verbinden die meisten mit Schuppenflechte. Die Krankheit kann aber auch die Gelenke betreffen und die Nägel an Händen und Füßen. In jedem Fall ist eine konsequente Therapie wichtig. Und die richtige Pflege.

Gepflegte Hände gehören zu einem angenehmen Erscheinungsbild. Bei vielen Patienten mit Schuppenflechte entzünden sich mit der Zeit auch die Nagelmatrix oder das Nagelbett - die Nägel werden brüchig, verdicken sich, lösen sich mitunter sogar vom Nagelbett. Diese auffälligen Veränderungen sind den Betroffenen im täglichen Leben häufig unangenehm. Behandelt wird diese Nagelpsoriasis laut Dermatologen zunächst mit Medikamenten, die äußerlich wirken. Bei ausgeprägter Nagelpsoriasis reiche das aber nicht. In dem Fall kommen auch innerlich wirkende Medikamente infrage.

Eine konsequente Psoriasis-Therapie bessert meist auch die Beschwerden an den Nägeln, erklären die Hautärzte. Neben der medikamentösen Therapie sei - wie bei Schuppenflechte generell - eine gute Pflege wichtig. Die Hautärzte raten, Hände und Füße regelmäßig mit harnstoffhaltigen Cremes einzucremen. Die Nägel halten Betroffene am besten kurz.

Vorsicht ist bei der Maniküre und Pediküre geboten: Nägel und Haut sollten nicht verletzt werden. Beim Spülen von Geschirr oder anderen Arbeiten mit Feuchtigkeit tragen Betroffene am besten Handschuhe.


Quelle: Euskirchen (APA/dpa) - 2018-04-27/13:16

Bild: APA (dpa/Christin Klose)

Zuletzt aktualisiert am 18. Februar 2019