DRUCKEN
Person geht über einen gepflasterten Weg

Dem Herz zuliebe öfter raus aus dem Bürosessel

Dass es nicht gesund ist, täglich stundenlang zu sitzen - das ist jedem Büroarbeiter wohl bewusst. Meist denkt man an Rückenschmerzen. Doch durch dieses stundenlange, inaktive Sitzen erhöht sich auch das Risiko für Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck und damit letztlich die Gefahr für einen Herzinfarkt und andere Herzkrankheiten.

Die gute Nachricht ist: Vorbeugen lässt sich mit Bewegung. Ein zehnminütiger, zügiger Spaziergang mit Kollegen in der Mittagspause lässt sich meist problemlos in den Berufsalltag integrieren. Jeder Schritt zählt, betonen Experten. Wer viel sitzt, sollte auch bei der Arbeit immer wieder aufstehen, etwa zum Telefonieren.

Täglich aktiv sein, lautet der Rat. Schon zehn Minuten gezielte Bewegung haben laut den Experten positive Gesundheitseffekte. Sie weisen darauf hin, dass Bewegung die Entstehung und das Fortschreiten von Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) bremsen kann. Dauerhaft führt Arteriosklerose zu Durchblutungsstörungen. Herzinfarkte und Schlaganfälle sind die Folge, wenn Gefäße vollständig verstopft sind.

Es gibt neben Bewegungsmangel viele weitere Risikofaktoren für Gefäßverkalkungen, darunter Rauchen und Stress, allerdings auch nicht beeinflussbare Faktoren wie das Alter und erbliche Vorbelastungen.


Quelle: Frankfurt am Main (APA/dpa) - 2018-10-29/13:41

Bild: APA (dpa)

Zuletzt aktualisiert am 18. Januar 2019