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Frau liegt auf der Couch und hält sich den Kopf

Der Föhn ist immer schuld! Wie die Witterung uns beeinflusst

Beschäftigen Sie sich mit dem Biowetter? Gemeint sind jene Aufstellungen, die einem sagt, was heute alles weh tun wird und dass die Schwindelgefühle nicht von den drei Achteln Wein am Vorabend, sondern vom Föhn kommen.

Die Hälfte aller Menschen ist davon überzeugt, dass das Wetter Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Wetterfühligkeit hat uns vor Urzeiten ebenso vor wetterbedingten Gefahren gewarnt wie heute noch die Tiere.

Was dem Menschen heute nur noch lästig ist, ist für die Tierwelt immer noch überlebenswichtig. Häufigster Auslöser wetterbedingter Beschwerden sind feinste Luftdruckschwankungen, wenn unterschiedliche Luftmassen aufeinander gleiten. Das kommt zum Beispiel vor, wenn man im Spätherbst auf den Bergen in trockener und milder Föhnluft wandert, während die Niederungen in feuchtkalter Luft unter dem Nebelmeer versinken.

Konkrete Auslöser für Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel bei solchen Wetterlagen sind empfindliche Druckrezeptoren in der Halsschlagader, die für die Regelung von Blutdruck und Kreislauf verantwortlich sind. Kaltes Regenwetter macht dagegen Rheumatikern und Asthmatikern zu schaffen.

 


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09. März 2016



 Foto: shutterstock

‌ Zuletzt aktualisiert am 17. März 2016